27
Jan

Schattierungen: Den Seelengeheimnissen auf der Spur

   Erstellt von: Lea Melcher   in Schreibhandwerk

Ich wache auf, und es ist einer dieser Dunkeltage, dieser misstrauischen, schattengetränkten Dunkeltage. Ich bin der Meinung, das man gerade das zum Schreiben braucht: Mehr Tiefe, fremde Farben, mehr Schattierungen. Vielleicht ist es ja nur die Einbildung eines faulen Schriftstellers, aber ich glaube tatsächlich, dass verschiedene Lichtverhälftnisse Einfluss auf mein Schreiben haben. Es wundert mich daher nicht, dass ich am besten spätnachts schreiben kann, oder ganz früh am Morgen. Oder eben an dunstdiesigen Tagen wie diesem, oder wenn das Wetter hörbar wird. Was jedoch meine Umwelt wundert ist meine Liebe nach Regen und Gewitter, die daraus hervorgeht, meine Abneigung flirrenden Sonnentagen gegenüber. Aber kennt ihr das nicht auch, diese harten scharfen Konturen, die schon fast in den Augen wehtun im Sommerlicht? Es fehlt die Magie, die Möglichkeit, dass MEHR in den Schatten versteckt ist, unter Büschen, in Hauseingängen und Rockfalten.

Es fühlt sich fast ein bisschen so an, als würde man von diesem klaren Licht durchdrungen und es würde alles an den Tag gebracht, was in meinem Inneren darauf wartet, in Worte gefasst zu werden. Ja, es fühlt sich fast ein bisschen an, als hätte ich schon am 23. Dezember unter den Weihnachtsbaum geschaut und die Überraschung wäre dahin. Und es fühlt sich ein bisschen so an, als würde diese stete Hitze die Bilder in meinem Inneren ankokeln; wenn alles so klar und deutlich ist, brauche ich sie nicht.

Dieses Phänomen lässt sich wunderbar an diesem Eintrag feststellen, findet ihr nicht? Es steht außer Frage, dass heute einer dieser Grauzonen-Tage, einer dieser “verdächtigten” Tage ( es reicht, Lea!) ist, bei denen man nie genau weiß, was sie alles noch hervorbringen. Diese Erfahrungen, von sich selbst überrascht zu werden, haben in mir im Umgang mit Plots einige Probleme bereitet – mehr dazu in meinem nächsten Artikel!auf unverhoffte Geheimnisse.

Schlossgarten in Stuttgart

Fernab des Lichts stößt man auf unverhoffte Geheimnisse.

 

Jetzt aber schleunigst zurück zu meinem Buch. Auch wenn ich in einer Szene bin, die so tief unter der Erde spielt, dass natürliche Lichtverhältnisse keinen Einfluss mehr haben, ist die heutige Wetterstimmung genau das Richtige, um dem Seelenleben meiner Protatonisten auf den Zahn zu fühlen!

 

Liebe Grüße und tiefe Schatten,

Lea =)

26
Jan

Wiedergeburt ohne Vollmond oder einen Tropfen Blut

   Erstellt von: Lea Melcher   in Gezwitscher, News

Ich zahne den ganzen Tag über schon an einem Artikel über den Einfluss des Lichts auf mein Leben und Schaffen, aber mir fehlen noch ein paar Erfahrungen und Bilder. Nichtsdestotrotz (oder weil mich dieser “mediale Mangel” daran hindert), möchte ich einen Blog-Eintrag schreiben. Einen Eintrag der anderen Art, denn er mündet in eine Serie weiterer, einen Pilot-Eintrag, sozusagen. Schon seit einiger Zeit habe ich das Bedürfnis, mehr von mir zu berichten, von mir als Mensch und nicht nur von mir als offizielle Schriftstellerin oder Schreibratgeberin oder Rezensentin.

Das Land der Geschichten soll nun auch meine Geschichte erzählen.

Dies ist der Anfang.

Mein Name ist Lea.

Ich lebe das Schreiben. Oder: Das Schreiben lebt mich. Oder: Ohne das Schreiben könnte ich nicht leben. Sucht euch aus, was euch am besten gefällt.

Zu dieser Tatsache gehört natürlich auch eine Geschichte (wie könnte es im Land der Geschichten anders sein), die ich euch bald erzählen möchte. Aber ich glaube, das reicht für’s Erste.

Ich sollte dringend versuchen zu schlafen, damit ich bald wieder ohne Wärmflasche auskomme.

Aber lass uns noch mit einer Tasse Kamillentee anstoßen, denn heute Abend ist das Land der Geschichten wiedergeboren. Na, was meint ihr, diese Bezeichnung lässt doch einiges an Spekulation zu? ;)

 

5
Jan

Ein unmoralisches Angebot

   Erstellt von: Lea Melcher   in Inspiration, News

Beziehungsweise ein Inspirations-Tipp, den ich euch zum neuen Jahr schicken will! Ja, vor allem vor dem Hintergrund der Klimakatastrophe ist mein heutiger Ratschlag eindeutig unmoralisch.

Denn er lautet: DUSCHEN!

Doch so ruchlos, wie er zunächst klingt, so wirkungsvoll und längst überfällig ist er. Ich habe zwischen den Jahren ein neues Projekt begonnen und lebe es mit jedem Atemzug. Fieberhafte Begeisterung und durchgeschriebene Nächte fordern aber sehr schnell ihren Tribut. Was folgt, sind Selbstzweifel und die Versuchung, das ganze Werk wie es ist in den Papierkorb zu pfeffern. Dagegen habe ich jetzt ein Mittelchen gefunden: Stell dich unter die Dusche, wache auf, entspanne dich unter dem warmen Strahl und lass die Gedanken schweifen. Nirgends entwickeln plöttische Schwachstellen solch ungeahntes Potential, nirgends setzen sich die simpelsten Worte zu perfekteren Buchtiteln zusammen – seit neustem bin ich davon überzeugt, dass ich gar den Ursprung aller Dinge dort gefunden habe. Er liegt verborgen zwischen Wasserhahn und Duschvorhang, ein paar Zentimeter neben meinem Abfluss. Innerhalb von fünf Minuten ist mir ein Licht aufgegangen, das meine ganze Geschichte begründet, untermauert und – Oh ja! – noch so viel mehr bietet!

Aber nein, ich will euch mit Worten gar nicht davon überzeugen, ihr haltet mich gewiss schon für vollkommen durchgeknallt. Nur eines kann ich euch raten: Wenn nichts mehr geht, wenn kein noch so kleiner Funke mehr übrig ist, dann überflutet ihn. Ihr werdet erstaunt sein, wie nah Feuer und Wasser beieinanderliegen.

In diesem Sinne ein pitschnasses funkenschlagendes Jahr 2012!

Eure Lea

 

Schon die örtlichen Umstände führten dazu, dass die Lesung mit Christian von Aster am 14. Dezember anders war als alle, die ich bislang erlebt hatte.
Sie fand im Reutlinger “Schwarzen Café” statt – ein enger Raum, der kaum Platz für zehn Leute bietet, Blutflecken und melancholische Gemälde an den Wänden.

Christian von Aster in Reutlingen

Es war dunkel und ein bisschen schummrig im Raum, wurde Glühwein gereicht (der es durchaus mit dem vom Weihnachtsmarkt nebenan aufnehmen konnte!) und natürlich: GELESEN.
Christian von Aster erhob die Stimme und man hörte sogar meine Stricknadeln in der Stille klappern.

 

 

Christian von Aster und Lea Melcher

Christian von Aster und Lea Melcher

 

 

 

Von humorigen Geschichten, schwarz wie seine Weste, bis zu einer perspektivenveränderten Version von Andersens “Das Mädchen mit den Schwefelhölzern”, war alles geboten. Christian von Aster erzählte aus seinem harten Leben als hauptberuflicher Weihnachtsbriefverfasser, brachte mit “Groß-Göring” den Vorschlag eines speziellen Reservates für Nationalsozialisten ein und trug unter anderem die gedichtete Liebesgeschichte von Herrn Alptraum & Insomia vor. Ihm gelang es, das Gleichgewicht zwischen Einfühlsamkeit und Provokation zu halten, und er rief mit seinen trockenen Kommentaren nicht selten nicht selten kollektives Gelächter hervor.

Nach zwei Zugaben sah sich Herr von Aster gezwungen, doch noch seinen Hut herumgehen zu lassen, denn ihn erreichte während der Lesung die traurige Nachricht, doch nicht zum Keimling 2012 gewählt worden zu sein, was ihn finanziell über Wasser gehalten hätte.

Im Anschluss an die Lesung blieb noch Zeit für persönliche Gespräche über zentrale Gesellschaftsprobleme und seine nächsten Projekte.

Eines ist gewiss: Wir dürfen gespannt sein auf Neuigkeiten aus der Astaistischen Werkstatt. Im Nachhinein bleibt nur der Gedanke zurück, dass das mit dem Keimling womöglich gar keine so schleche Idee gewesen wäre – vielleicht kämen wir auf diese Weise öfter in den Genuss, Christian von Aster in Reutlingen zu hören.

24
Dez

Es geht auch ohne Schnee – Fröhliche Weihnachten!

   Erstellt von: Lea Melcher   in News

Einen festlichen Heiligabend!
Heute soll euch nur eine kurze Nachricht ereilen, denn vor dem Hintergrund der vorweihnachtlichen Hektik entfaltet die Besinnlichkeit im Weihnachtszimmer erst wahrhaftig ihre Wirkung.
Auch ich bin dabei, die letzen Geschenke einzukleiden, was mir großen Spaß macht (auch wenn es nicht so wunderbar nach Siegelwachs riecht wie in Bullerbü!), lese alte Weihnachtsbücher und trinke Kaffee mit meiner Famlie.
Ich war immer felsenfest der Meinung, dass die Weihnachtszeit sich nur herausgeputzt unter einer dicken Schneeschicht lesen lassen könne, aber dieses Jahr – in diesen beinahe schon frühlingshaften Temperaturen – ist es trotzdem gemütlich und so “besonders wie immer”.
Dieses Gefühl kennt ihr sicherlich alle. Ich bange jedes Jahr darum, ob es sich wieder in meinem Brustkorb einnistet, oder ob ich irgendwann zu alt dafür werde. Umso glücklicher bin ich, dass es auch dieses Jahr zu mir zurückgekommen ist und mir das Herz wärmt.
Noch wunderbarer werden diese Festtage durch mein neues Schreibprojekt, das allmählich Kontur annimmt und in meinen Fingern juckt. Es gibt doch nichts Spannenderes, als solche Stunden durch die Augen all meiner Charaktere zu erleben – ich bin schon neugierig darauf, was meine Bösewichte vom Baumschmuck halten! ;)

Mein Weihnachtsgeschenk an euch wird in den nächsten Tagen nachgeliefert. Ohne zu viel verraten zu wollen: Es wird eng, blutig und bebildert!

Endlich ist es so weit: Heute darf ich euch die Hörfassung meiner Kurzgeschichte “Fata Morgana” präsentieren, mit der ich beim Landeswettbewerb Deutsche Sprache und Literatur 2011 gewonnen habe.

Ich bin begeistert davon, wie Christian von Aster meine Geschichte mit seiner Stimme zum Leben erweckt und gestaltet hat. Es ist schöner geworden, als ich es mir je erträumt hätte. Vielen Dank dafür!

Und – zugegeben – ich platze vor Stolz.

Aber nun genug geredet:

Schließt die Augen und lauscht …

 

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1
Nov

Herbststimmung

   Erstellt von: Koenig Dickbauch   in Inspiration

Herbststimmung im Naturschutzgebiet

17
Okt

Das Land der Geschichten auf der Frankfurter Buchmesse 2011

   Erstellt von: Lea Melcher   in News

Ihr erinnert euch sicher noch daran, dass zum 3. Geburtstag des Lands der Geschichten eine Fahrt auf die Frankfurter Buchmesse anstand. Das war letzten Samstag, am 15. Oktober.

Ich wusste eigentlich gar nicht so recht, was mich erwartet, als ich am Samstag früh um 7 Uhr den Osiander-Bus in Richtung Frankfurt bestieg. Nach einer zehnminütigen Eingangs-CD wusste ich schon besser Bescheid:

- dass es die Frankfurter Buchmesse schon seit über 500 Jahren gibt

- dass man am Besucher-Samstag dort (bis auf einige Ausnahmen) keine Bücher kaufen kann

- dass Island (das diesjährige Gastland) einen “Pro-Kopf-Buch-Verbrauch” von 8 Büchern pro Jahr hat, in Deutschland liegt dieser Durchschnitt vergleichsweise bei 3 Büchern pro Person.

Menschenschlange vor dem Eingang der Frankfurter Buchmesse

Mein erster Eindruck vom Messegelände war geprägt durch unzählige Besucherbusse und eine mehrere hundert Meter lange Schlange vor dem Eingang. Trotzdem konnten mein Vater und ich recht zügig ins Messe-Leben einsteigen, in einen der vollgestopften Busse steigen und uns ins Herz der Messe kutschieren lassen.

Zunächst besuchten wir den Stand der “Deutschen Nationalbibliothek” bei den Sachbuchverlagen in Halle 4. Das Gespräch mit den dortigen Mitarbeitern war sehr interessant, zumal ich unbedingt und so bald wie möglich meine eigenen Bücher in der Nationalbibliothek besuchen will! Auch der Druckerei des Trellis-Verlags, GGP Media, statten wir einen Besuch ab und ich sorgte dafür, dass mein Buch – wenn auch nicht in den dortigen Regalen ausgestellt – dort zumindest auf einem Foto verewigt wurde.

Lea Melcher und Pechschwarz bei GGP Media

Wir waren erfreut über den entspannten Zuschauerfluss, der uns genug Ruhe ließ, gemächlich von Stand zu Stand zu spazieren. Bis wir die Halle 3 betraten. Dort war es voll, stickig und laut. Was uns nicht daran hinderte, uns bis zum Klett-Cotta-Stand durchzubeisen, wo wir Christian von Asters neues Buch “Der letzte Schattenschnitzer bewunderten und nette Unterhaltungen führten.

Lea Melcher bei Wolfgang & Heike Hohlbein

Als nächstes machte ich mich auf zur Signierstunde von Wolfgang Hohlbein. Der Ueberreuter-Stand war bis auf vereinzelte ziellose Kunden menschenleer. Ich erkundigte mich bei einer Mitarbeiterin, bog um eine Ecke – und fand mich am Ende einer ausgewachsenen Schlange von wartenden Hohlbein-Fans. Ich stand mir die Beine in den Bauch, ersteigerte den ersten Band der “Chroniken der Elfen” und ergatterte letztendlich drei Autogramme und ein Foto von mir mit Wolfang & Heike Hohlbein.

 

 

Wir lechzten nach frischer Luft und verließen die Halle, um uns über den großen Platz treiben zu lassen. Dort gab es Menschen in den verrücktesten Kostümen zu bestaunen, die sich in Wikinger-Rüstungen oder Manga-Figuren präsentierten. Mittlerweile war das Messegelände so überfüllt, dass alle Cafés bis auf den letzten Platz besetzt waren.

Also besuchten wir als nächstes die internationalen Verlage. Bei den schwedischen Büchern wurde ich schwach, vor allem nach der Erkenntnis, dass ich die Gedichte des Literatur-Nobelpreisgewinners Tomas Tranströmer tatsächlich verstehe. Leider musste ich sie dort stehen lassen … Im Bereich der türkischen Verlage ist dieses Bild hier entstanden:

Lea Melcher auf der Frankfurter Buchmesse

Das Schicksal war gnädig mit unseren müden Beinen und schwer bepackten Schultern und schenkte uns einen Fenster-Platz in einem kleinen Café, wo das Foto entstanden ist, welches ich euch am Samstag direkt von der Buchmesse schickte.

Um einen Blick auf Walter Moers zu erhaschen (und nach Möglichkeit auch sein neues Buch “Das Labyrinth der Träumenden Bücher” signieren zu lassen), kehrten wir in die Halle 3 zurück. Der Ansturm war so groß, dass ich nicht einmal in Sichtweise des Lesetischs kam, geschweige denn Walter Moers zu Gesicht bekam. Ich kaufte mir das neue Buch, stand eine halbe Stunde halbherzig in der letzten Reihe und erfuhr dann, dass nur einen Auftritt des Hörbuchsprechers geplant war …

Island bei der Frankfurter Buchmesse

Der krönende Abschluss unseres ersten Buchmesse-Ausflugs war die Vorstellung des Gastlandes Island. In einer verdunkelten Halle waren kreuz und quer gigantische Leinwände aufgestellt, über die ein Film von Menschen flimmerte, die einfach nur lasen. Nichts anderes taten, als in ihrem Wohnzimmer, Bett oder Garten Tee zu trinken und zu lesen. Bis einer von ihnen auf einmal seine Stimme erhob und laut zu lesen begann … Es ist wahrscheinlich unnötig, zu erwähnen, dass ich eine waschechte Gänsehaut bekam. Die anhielt, als wir die überlebensgroßen Landschauftsaufnahmen Islands bestaunten, mit ihren Geysiren, einsamen Ebenen, reißenden Flüssen und Schluchten, die aussahen, als hätte jemand mit einer riesigen Axt den Berg gespalten.

Island bei der Frankfurter Buchmesse

Dann war es auch schon Zeit, zu unserem Bus zurückzukehren, der uns sicher zurück nach Reutlingen brachte. In der Nacht zum Sonntag konnte ich nicht schlafen. Mein Herz pulsierte wie wild und schickte mit jedem Herzschlag die Bilder des vergangen Tages durch meinen Körper, bis ich sie vor Augen sah. Ich war von meinen Erlebnissen erfüllt – und bin es bis jetzt. Aber nicht nur wegen des unglaublichen Erlebnisses, an einer solch beeindruckenden Veranstaltung teilzunehmen, sondern auch, weil ich dort einige Gespräche führte, die ich so schnell nicht vergessen werde …

Lea Melcher: The Book Will Never Die

 

Viele Grüße von einer Lea, die erst einmal warten muss, bis die Empfindungsstürme in ihrem Inneren sich gelegt haben, bevor sie einen weiteren sinnvollen Satz zustande bringt.

Lea Melcher auf der Frankfurter Buchmesse

 

15
Okt

Viele Grüße von der Buchmesse

   Erstellt von: Koenig Dickbauch   in Allgemein

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14
Okt

Das Land der Geschichten feiert Geburtstag!

   Erstellt von: Lea Melcher   in News

Heute vor drei Jahren, am 14. Oktober 2008, veröffentlichte ich den ersten Artikel im Land der Geschichten. Darin ging es um die Leitgedanken beim Erfinden von Welten.

Viel ist seitdem geschehen:

Ich habe 74 weitere Artikel geschrieben und es gibt mittlerweile über 1000 Einträge im Land-der-Geschichten-Forum. Seit drei Jahren findet ihr im Land der Geschichten ein ständig wachsendes Archiv an Schreibtipps und kreativen Anregungen. Zukunft.

Das Land der Geschichten kommt in den Kindergarten. Das bedeutet für die Zukunft: Es gibt mehr zu sehen, mehr Fotos und mehr Nachrichten aus meiner Welt. Und es möchte neue Freunde kennenlernen, die seinen Alltag mitgestalten, die sich im Forum melden und uns begleiten.

Dies wäre kein richtiger Geburtstag ohne Kuchen. Meine liebe Freundin Laura hat wieder einmal ihre Küchenkünste bewiesen und zaubert für uns dieses imposante Werk aus drei Tafeln Schokolade:

Land der Geschichten-Geburtstagskuchen

Und es wäre auch kein richtiger Geburtstag ohne Geschenk. Dafür habe ich mir dieses Jahr etwas ganz Besonderes ausgedacht: einen Besuch auf der Frankfurter Buchmesse! Morgen in aller Frühe fährt unser Bus. Wir packen den Foto und eine Menge Kleingeld ein und die Reise ins Paradies der Bücher beginnt. Sobald ich kann, werde ich euch von diesem Erlebnis berichten!

Zu guter Letzt ist ein Geburtstag der richtige Zeitpunkt, um Danke zu sagen. Danke an euch, all die treuen Leser, die uns seit 3 Jahren begleiten, und einen besonderen Dank an die Forumsmitglieder, welche diese Seite am Leben halten. Ihr seid spitze!

So – jetzt habe ich genug geschrieben: Lasst uns anstoßen, und Guten Appetit!

Auf viele weitere spannende Jahre im Land der Geschichten!